Home Henley Pictures Henley SHOWS Bob Pictures Bob Columbo Pictures Columbo Our Family Videos Guestbook Contact In loving Memory Links ColumboCOLUMBOMein Name ist Columbo, also jetzt heiße ich so. Wie ich vorher hieß, hab ich schon vergessen...Eine Zeitlang war ich auch nur eine Nummer-“2011-18“ in einer Tötungsstation in Kroatien. Ich wurde dort auf der Straße eingefangen, weil ich angeblich Leute belästigt und gestört habe. Und so landete ich Mitte Januar 2011 in der Tötungsstation in Vinkovci. Wie schrecklich es dort war, muss ich wohl nicht ausführlich erzählen.Man hat meinen Mund zugebunden, mich getreten und Essen gabs auch nicht viel. Ach ja, ihr müsst wissen, dass mir mein linkes Auge fehlt und ich auf dem rechten Auge nur ganz wenig Licht und Schatten erkennen kann (was aber in Vinkovci niemand wissen wollte und man das auch dem Tierschutzverein nicht gesagt hatte).So hatte ich eine wirklich schlimme Zeit dort und auch das Leben vorher auf der Straße war für mich als blinder Hund sehr schwer. Wie ich das ganze überlebt habe, weiß ich selbst nicht mehr.Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, jemals aus der Tötungsstation raus zukommen. Wer will schon jemanden wie mich haben? Einen etwas zu kleinen Golden Retriever Rüden, blind, unterernährt, nicht kastriert. Und das auch noch in Kroatien. Ich hatte Hunger und Durst und lag in meinem eigenen Kot und Urin rum.Aber dann passierte doch ein Wunder...Ich wurde geimpft, gechipt und am 12.Februar 2011 holten mich dann nette Leute von Tierwald e.V.aus der Tötungsstation ab. Ganz geheuer war mir das ganze dann doch nicht, denn ich wurde in eine Transportbox gesetzt und fuhr mit 15 weiteren Hunden in einem großen Wagen ziemlich lange umher.Als die Tür nach einer unheimlich langen Fahrt wieder aufging, hab ich gerochen, dass da noch wer ist. Heute weiß ich, dass das mein neues Frauchen Katja und ein guter Freund meiner neuen Familie, der Micha war, die da in Nürnberg standen, um mich abzuholen.Von da aus ging es dann wieder mit dem Auto los, mein Frauchen hat mich dann irgendwann vollgequatscht mit Sachen wie: „Nun sind wir bald zu Hause in Berlin und alles wird gut“. Was ist bloß ein zu Hause und wo ist Berlin hab ich da gedacht? Und dann waren wir endlich da, in Berlin. Und da stand er auch gleich und hob mich vorsichtig und mit viel Liebe und Zureden aus dem Auto, mein Herrchen Bruce. Er küsste mich auf meine kranken Augen und Stirn und versprach mir, es wird mir nie wieder jemand weh tun. Und dieses „zu Hause Ding“ ist erst cool, ein großer Garten, ein schönes, warmes Haus und...die schönste Überraschung - noch zwei Golden Retriever-meine Freunde Henley&Bob.Wir mussten uns natürlich erst mal an einander gewöhnen. Ich, sprach nur Hunde-kroatisch und war blind und hab so meine eigene Art Hunde zu begrüßen (ich spring nach vorn und belle etwas, aber alles freundlich, damit man weiss, dass ich da bin und ich abschätzen kann, wie weit der andere Hund entfernt ist) und die Zwei-ein eingespieltes Team-verstanden alles nur auf englisch. Ich lief natürlich in alles und jeden rein. Und wenn ich versuche herauszufinden wo wer steht, „starre“ ich in eine Richtung und manche Hunde können das falsch verstehen und gar nicht deuten. Anfangs bin ich auch bei jedem Geräusch erschreckt und hab mit auf den Boden gelegt. Und wenn ich irgendwo angestoßen bin, habe ich mich auch hingelegt und bin dann auf dem Bauch, Pfoten voran, gekrochen.Und so fing mein neues Leben bei meiner Familie an. In den nächsten Tagen war ich dann noch bei zwei freundlichen anderen Menschen. Frauchen hat gesagt, die nennt man Ärzte. Der erste Doktor Stahlhut hat mich vorsichtig untersucht, alles auf dem Boden, damit ich keine Angst habe. Dann hat er mir noch Blut abgenommen, war gar nicht schlimm. Er sagte, ich bin soweit ok, natürlich viel zu dünn für einen Retriever. Ein paar Tage später kam dann auch das Ergebnis von der Blutuntersuchung. Alles okay!Der zweite Doc war die Frau Allgoewer, die hat sich meine Augen angeschaut, weil sie dafür Spezialistin ist. Leider war das Ergebnis nicht so gut, also ich wusste ja, dass ich nichts sehen kann, aber Frauchen und Herrchen waren doch sehr traurig, da sie ganz doll gehofft haben, dass man bei dem einen Auge noch was machen kann. Aber leider ist auf dem rechten Auge die Netzthaut komplett zerstört und das linke Auge, ist bis auf ein erbsgroßes Fragment gar nicht mehr da. Leider wird auch das bisschen Licht und Schatten was ich jetzt noch wahrnehme, eines Tages nicht mehr sein. Aber Frauchen und Herrchen haben sofort gesagt, dass sie jetzt meine Augen sind und das trotzdem alles gut wird. Und das stimmt.Herrchen und Frauchen haben alles ganz langsam mit mir gemachtt, mit viel Geduld und Liebe. Mittlerweile komm ich gut zu recht und das tägliche Training mit Herrchen Bruce machtmir viel Spaß und ist verdammt toll.Ich habe neben Henley und Bob noch einen tollen Kumpel, nämlich Luuk aus Rumänien (er ist der Hund von einem anderen Firmenmitinhaber). Außerdem liebe ich es beim Spaziergang Stöckchen oder meinen Futterdummy zu tragen, ich bin halt ein richtiger Retriever ;-), bin ein Schmusebär und liebe Kinder.Fotos findet Ihr auf der nächsten Seite.Einen großen Wunsch habe ich allerdings noch...ich wünsche mir so sehr, dass alle meine Hundekumpels aus der Tötungsstation gerettet werden und ein zu Hause finden.Also bitte schaut auf der Hundesuche auch mal dort im Internet vorbei! Danke!!! www.tierwald.de Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |